Die Weihnachtszeit ist für Sportfans, die eigentlich nur auf Fußball stehen, immer eine harte Zeit, weil das runde Leder nirgendwo rollt, nicht in der Bundesliga und auch nicht in der Zweiten und Dritten Liga. Zum Glück gibt es aber den Wintersport und die Vierschanzentournee der Skispringer.
Vierschanzentournee ist ein Highlight im Wintersport
Die Vierschanzentournee gibt es schon ziemlich lange. Viele sagen, dass alles bereits 1922 begonnen hat. Damals gab es am 01. Januar nämlich ein Skispringen. Und das wurde wegen des Datums damals schon Neujahrsspringen genannt. Richtig los ging es aber erst 1952, also vor genau 60 Jahren. Seitdem versuchen die besten Skispringer der Welt die Vierschanzentournee zu gewinnen, also nach allen vier Springen in Oberstdorf und Garmisch-Patenkirchen in Deutschland und Innsbruck und Bischofshofen in Österreich die meisten Punkte auf dem Konto zu haben.
Deutsche Skispringer oft erfolgreich
Das haben schon einige deutsche Skispringer geschafft. Besonders berühmt sind Jens Weißflog und Sven Hannawald. Und beiden gelang etwas bis heute Einmaliges. Jens Weißflog gewann sowohl mit dem klassischen Springstil, bei dem beide Skier parallel geführt werden, als auch mit dem heute üblichen V-Stil. Dabei spreizen die Springer direkt nach dem Absprung die Beine zu einem großen V und können so weiter fliegen. Sven Hannawald gelang bisher als einzigem das Kunststück, alle vier Springen der Vierschanzentournee zu gewinnen und zwar im Jahr 2002.
Unser Tipp: Schanzenbesichtigung
Wenn ihr mal die Möglichkeit habt, eine Skisprungschanze zu besichtigen, solltet ihr das unbedingt machen, denn im Fernsehen sieht man gar nicht richtig, wie steil der Anlauf ist. Also das Stück von der Plattform, von der die Skispringer starten bis zum Schanzentisch, wo sie abspringen.
Stand: 29.12.2012, 15:00 Uhr
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