Deshalb haben sie einen Plan vorgestellt, wie sie das erreichen wollen. Auf Zigarettenpackungen sollen in Zukunft große Bilder von schlimmen Krankheiten zu sehen sein, die man vom Rauchen bekommen kann. Zum Beispiel Krebs oder Durchblutungsstörungen.
Diese Bilder sollen Leute davon abhalten, Zigaretten zu kaufen und zu rauchen. Man fragt sich ja, warum es so schwer ist, mit dem Rauchen aufzuhören.
Eigentlich wissen alle Menschen, dass Rauchen krank machen kann. Trotzdem raucht in Deutschland ungefähr jeder vierte Erwachsene regelmäßig, das heißt: jeden Tag mehrere Zigaretten. Bei den meisten von ihnen ist das nicht nur eine Angewohnheit, die sie sein lassen können, wann immer sie wollen.
Rauchen ist eine Sucht
Bei ihnen ist Rauchen zur Sucht geworden. Das heißt, sie brauchen das Nikotin in den Zigaretten - der Körper hat sich so daran gewöhnt, dass es ihnen schlecht geht, wenn sie nicht rauchen. Sie werden nervös und kribbelig, bekommen Kopfschmerzen oder Schweißausbrüche - und dann sagen sie: "Ich brauch eine Zigarette" und gehen eine rauchen.
Wenn man mit dem Rauchen anfängt, ist man nicht gleich abhängig, das dauert eine Weile. Diese Abhängigkeit schleicht sich dann nicht nur in den Körper, sondern auch in die Psyche, ins Gefühlsleben. Dann gehört das Rauchen zu einem dazu. So komisch das klingt: die Zigaretten geben einem dann ein Gefühl der Sicherheit, oder das Gefühl, dass man sich was gönnt, sich etwas Gutes tut. Und wenn die Zigarette in der Hand fehlt, bekommt man schlechte Laune.
Lieber erst gar nicht anfangen
Wenn man mit dem Rauchen aufhört, muss man also meistens durch eine Zeit mit vielen unangenehmen Gefühlen durch. Deshalb ist es am besten, gar nicht erst damit anzufangen.
Untersuchungen zeigen zum Glück, dass in den letzten Jahren immer weniger Jugendliche rauchen. Die Untersuchungen zeigen auch, dass Rauchen bei vielen nicht mehr wie früher als cool gilt. Die geplanten Fotos auf den Zigarettenpackungen könnten helfen, dass das so bleibt.
Stand: 19.12.2012, 15:14 Uhr
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